Bohren und Dübeln

Dass Dübeln und Schlitzen ein Problem sei, wird gerne vom Nicht-Ziegel-Wettbewerb in weiten Gebieten von Rheinland-Pfalz und NRW als Argument benutzt .... nach dem Motto "da geht doch kein Dübel rein".

Diese Aussage ist schlichtweg falsch und im übrigen einzigartig für diese Regionen. In Bayern oder BaWü oder in den neuen Ländern und erst recht im Ausland kennt man dieses Argument nicht. Gerade in Ziegelmauwerk und erst recht in den Ziegeln der neuen Generation (S und MZ Reihe) halten Dübel besonders sicher.

  • Dübeln und Schlitzen überhaupt kein Problem. Anwendung mit Bohrmaschine auf YouTube hier oder mit Akku-Schrauber YouTube hier
  • Selbst komplexere Anwendungen mit hoher statischer Belastung, wie z.B. das Schalen einer Treppe sind für Ziegelmauerwerk kein Problem. Dagegen sind die Anforderung von z.B. Küchenmöbeln "Peanuts" Bilder hier
  • Hier geht es zu den Verarbeitungstipps als pdf (klick)

Wichtig beim Bohren ist: Schlagwerk ausschalten!


Produktempfehlungen: Dübel und Bohrer hier

Bohrerdurchmesser ca. 1 mm kleinerals Dübeldurchmesser. Schlagwerkausschalten - nur Drehbohren ist zulässig!

Tipp: Angeschliffene Hartmetallbohrer (wie Stahlbohrer) verwenden - diese bohren schneller!

Bohrlochtiefe etwa 10 mm größer als Dübellänge, damit die Schrauber über die Dübelspitze herausragen kann.

Bohrloch durch Ausblasen, Aussagen oder mit Bürste reinigen (Bohrmehl beeinträchtigt die Haftung), erst dann Dübel setzen.

Angaben des Dübelherstellers zu Schraubendicke und -länge beachten, damit optimaler Halt gewährleistet ist!

Für haushaltsübliche Befestigungen können die handelsüblichen Kunststoffdübel verwendet werden.

Zur Befestigung von Sanitärobjekten usw. gibt es speziell abgestimmte Dübel und Injektionsdübel.

Für schwere Lasten gibt es z. B. Injektionsanker, die für sicheren Halt sorgen.

Tipp: Bei gebrochenen Innenstegen durch falsches Bohren (z. B. Schlagbohren) sollten Injektionsdübel verwendet werden.